Die Anpassung bestimmt den Nutzen

Eine technische Hörhilfe wird erst dann zum vollwertigen Hörsystem, wenn Sie von uns fachmännisch angepasst ist.

Die Anpassungen werden computerunterstützt vorgenommen. Zur Hörgeräteversorgung, bei der am Ende die bestmögliche Ausnutzung des Restgehörs des Schwerhörigen oder besser Fehlhörigen steht, sind mehre Kundenbesuche bei uns notwendig. Das Vorgehen der Hörgeräteversorgung gliedert sich in fünf Schritten.

1. Audiometrie

Nach der medizinischen Begutachtung des Gehörs und des Hörverlustes durch den HNO-Arzt, führen wir einen Hörtest mit Ihnen durch. Es wird eine Ton- und Sprachaudiometrie und ggf. eine Hörfeldskalierung (subjektiver Lautheits-Test) durchgeführt.

2. Beratungsgespräch

Aufgrund der Hörprüfergebnisse klären wir mit Ihnen im Dialog das Hörumfeld, die Hörgewohnheiten und Hörbedürfnisse ab. Wir erklären den Hörverlust und die machbaren Erfolge mit Hörsystem. Wir informieren über Form, Bauweise und Aussichten der Hörgeräteversorgung und treffen gemeinsam eine Vorauswahl geeigneter Hörsysteme. Dabei erfolgt gleichzeitig die Kostenaufklärung.

3. Ohrabformung

Wir nehmen eine Ohrabformung zur Herstellung einer Otoplastik. Wir scanen die Abformung und gestalten das individuelle Ohrstück am Bildschirm. Ein 3D-Printer fertigt dann das Ohrpaßstück.

4. Hörsytem-Anpassung

Zu Beginn kann ein Hörtraining mit Trainings-Geräten erfolgen, die individuell für Sie eingestellt werden. Sie erhalten von uns eine Mappe mit Informationsmaterial und CDs für zu Hause, um sich mit unserer Unterstützung dem neuen Hören zu nähern. Danach wird in den meisten Fällen eine vergleichende Anpassung im Dialog durchgeführt. Nach einer Voreinstellung der Geräte anhand der audiometrischen Daten wird mittels realitätsnaher Ton- und Sprachdarbietungen eine optimale Einstellung erarbeitet. Ebenfalls gehören In-Situ-Messungen (Sondenmessung direkt vorm Trommelfell) und Hörfeldskalierungen zu den Anpassvorgängen. Durch diese begleitenden Messungenwerden die einzelnen Parameter der Hörgeräte so verändert, bis die Wiedergabequalität dem Resthörvermögen, den Hörbedürfnissen und dem persönlichen Hörgeschmack entspricht. Dieses Anpassverfahren kann einige Zeit dauern. In der Zeit können Sie die Hörgeräte leihweise mit nach Hause nehmen.

5. Nachsorge

In den meisten Fällen zieht eine Hörgeräteversorgung eine kürzere oder längere Angewöhnungszeit nach sich. Diese Phase wird von uns aktiv begleitet durch Analysen, Beratungen und Nachanpassungen. Zudem erledigen wir für Sie die administrativen Arbeiten mit Ärzten und Krankenversicherungen.

Unser Team steht natürlich auch nach Beendigung der Anpassung stets zu Ihrer Verfügung z.B. für die Wartung der Geräte, Batterien, Zubehör und vieles mehr.

Hörgeräte können uns dazu verhelfen, unser Restgehör so gut wie möglich zu nutzen und einen erheblichen Teil der Schallsignale wieder zu hören. Moderne Hörgeräte sind technische Hilfsmittel, die dem individuellen Hörverlust des Einzelnen genau angepasst werden. Trotzdem mag es für viele schwierig sein, sich an das Neue, verstärkte Klangbild zu gewöhnen, besonders, wenn der Schwerhörige seit langem schlecht hört.

Es ist daher wichtig, so früh wie möglich mit der Hörgeräteversorgung zu beginnen.

Je früher ein Hörverlust erkannt wird, umso leichter ist die Versorgung. Bei uns können Sie jederzeit einen Hörtest machen.

Otoplastik-Modeling am Bildschirm

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