"Alles Laut oder was?" - Mit Gehörschutz Hörschäden vorbeugen

23.04.2019

Lärm ist neben dem Alter die häufigste Ursachen für Hörschäden. Unter dem Motto "Alles Laut oder was?" findet am 24. April 2019 der 22. Internationale Tag gegen Lärm statt. Auch die Meisterbetriebe der Pro Akustik-Mitglieder machen darauf aufmerksam, wie wichtig Gehörschutz ist und laden zum Hörtest ein.

Lärm entfaltet seine Wirkung spät, aber stetig. Was wir früher gerne laut gehört haben, sorgt irgendwann für einen Hörschaden, einen Tinnitus oder erhöhte Lärmempfindlichkeit. Auch eine Hörminderung in Kombination mit einem Tinnitus kommt häufig vor.

Darauf die Meisterbetriebe eingestellt. Hier werden Hörgeräte nicht einfach laut gestellt, sondern genau auf die individuelle Hörfähigkeit der Kunden angepasst. Kommt ein Tinnitus zur Hörminderung, gibt es auch dafür spezielle Hörsysteme. Zusätzlich zur „normalen“ Hörgerätetechnologie geben diese Hörsysteme einen Ton ab, der individuell abgestimmt wird und das Tinnitus-Geräusch ausgleichen soll.

Hörvorsorge: Mit Hörtests und individuellem Gehörschutz vorbeugen

Prävention ist immer noch die beste Hörvorsorge. Denn die beste Lärmschutzverordnung nutzt nichts, wenn nicht jeder selbst ganz bewusst auf sein Gehör achtet und es schützt. Die erste empfohlene Maßnahme lautet deshalb: Testen Sie den Status Quo des eigenen Hörvermögens. Ein Hörtest beim Profi gibt Auskunft über den tatsächlichen Zustand des Gehörs. Sind alle Töne noch gleich gut zu hören oder leidet das Sprachverstehen bereits, weil es einen, auch altersbedingt möglichen, leichten Hörverlust im Hochtonbereich gibt?

Lassen Sie Ihr Gehör in regelmäßigen Abständen testen, sind Veränderungen schnell zu erkennen und können, sollte es nötig sein, mit Hörsystemen rehabilitiert werden. So lässt sich auch einer Hörentwöhnung vorbeugen und die zur Hörverarbeitung wichtige geistige Leistungskraft aufrecht erhalten.

Die zweite Maßnahme ist Gehörschutz, den es in vielen Ausführungen, für viele Situationen und die verschiedensten Ansprüche gibt.

  • Zum Standardgehörschutz gehören vorgefertigte Gehörschutzstöpsel, die dämpfend wirken und die Lautstärke abmildern.

  • Aktiver elektronischer Gehörschutz reagiert dynamisch und effektiv auf die jeweilige Situation. Ertönt ein lauter Knall, wie zum Beispiel ein Schuss bei der Jagd, wird der Gehörschutz in Sekundenbruchteilen aktiviert und dämpft den Schalldruckpegel. Solange kein zu lautes Geräusch ertönt und der Lärmpegel sich im sicheren Bereich bewegt, hört der Benutzer damit ganz normal.

  • Maßgeschneiderter, individueller Gehörschutz, der exakt auf den Gehörgang des Benutzers angepasst wird. In diese Otoplastiken lassen sich verschiedene Filter einsetzen, zum Beispiel um Windgeräusche beim Cabrio- und Motorradfahren zu mildern oder auf Festivals den Klang der Musik zu erhalten, ohne dass es zu laut wird.

Gerne beraten wir Sie individuell zu Ihrem persönlichen Gehörschutz und prüfen auch die anatomischen Gegebenheiten Ihres Ohrs. Nur so wird aus profanem Gehörschutz komfortabler Lärmschutz, den man gerne und ausdauernd trägt.

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